Ausgabe Juni 2026
„donum vitae Einblick“: Das Mütterprojekt vom donum vitae Kreisverband Wesermarsch
Bereits im Jahr 2018 war es Großbritannien, das das weltweit erste Ministerium für Einsamkeit gründete. Die europäischen Nachbarn beäugten sicher etwas neidisch, dass hier ein gesellschaftliches Problem erkannt wurde, dem man mit wirksamen Maßnahmen begegnen wollte – und dem man mittels einer eigenen Ministerin (für Sport, Zivilgesellschaft und Einsamkeit) politische Aufmerksamkeit beimaß. Im März 2021 befasste sich auch der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestags mit der britischen Initiative und den Maßnahmen zur Bekämpfung von Einsamkeit.
Die Elternzeit ist – besonders für Mütter (und auch Väter) beim ersten Kind – eine besonders sensible Phase, in der die Gefahr der sozialen Vereinsamung groß ist. Isolation und Einsamkeit von jungen Eltern spielen auch in der psychosozialen Beratung eine Rolle. Die Beratungsfachkräfte bei donum vitae sehen hier wachsende Bedarfe bei ihren Klient*innen und entwickeln unterschiedliche Angebote, um die Ratsuchenden bestmöglich zu unterstützen.
In dieser Ausgabe des „donum vitae Einblick“ stellen wir das „Mütterprojekt“ unserer Kolleginnen aus der donum vitae-Beratungsstelle in Brake vor. Dieses besondere Angebot für junge Schwangere und Mütter besteht seit bald fünfzehn Jahren als erfolgreiche Kooperation von donum vitae, dem Landkreis sowie der Kreisvolkshochschule. Hier werden die jungen Frauen in der Umbruchsituation von Schwangerschaft und Mutterschaft umfassend begleitet und in ihrer Alltags- und Lebensplanung unterstützt – damit sie ihren eigenen Lebenstraum nicht aus den Augen verlieren.
Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Arbeit und wünschen eine gute Lektüre!
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