Fortbildungen für Beraterinnen und Berater

F 2602, F 2605: „Psychosoziale Beratung bei Kinderwunsch“ (Modul II und III)
Grundlagenfortbildung in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Kinderwunschberatung – Beratungsnetzwerk für Kinderwunsch Deutschland e.V. BKiD
22.-24.1.2026 (Modul II)
5.-7.3.2026 (Modul III)

Es ist davon auszugehen, dass ungewollte Kinderlosigkeit in Deutschland weiter zunehmen wird, wofür hauptsächlich das immer weiter steigende Durchschnittsalter der erstgebärenden Frauen ursächlich ist. Während die psychischen Ursachen für den unerfüllten Kinderwunsch häufig überschätzt werden, werden die Auswirkungen sowohl des unerfüllten Kinderwunsches als auch der reproduktionsmedizinischen Behandlung immer noch unterschätzt. Wenn ein Paar sich für eine assistierte Reproduktion entscheidet, so ist das ein schwieriger Weg, auf dem psychosoziale Beratung und Begleitung eine wichtige unterstützende Hilfe sein kann. In der psychosozialen Kinderwunschberatung geht es um verschiedene Aspekte wie Umgang mit der Kinderlosigkeit, Unterstützung bei Entscheidungen zu medizinischen Aspekten, Kommunikation des Paares miteinander, mit Ärzten und anderen, Begleitung und Unterstützung bei erfolgloser medizinischer Therapie und bei der Findung alternativer Perspektiven.

Beratung bei unerfülltem Kinderwunsch wird auf Schwangerschaftsberatungsstellen zukommen. So werden im Kontext der Präimplantationsdiagnostik-Verordnung u. a. Schwangerschaftsberatungsstellen als Kooperationspartner für Präimplantationsdiagnostik-Zentren empfohlen.

Teilnahmevoraussetzung:

Psychosoziale Fachkräfte mit beraterischer/therapeutischer Zusatzerfahrung und mindestens einem Jahr Beratungserfahrung, z.B. Schwangerschaftsberater*innen, die die Zusatzqualifikation „Schwangerschaftskonfliktberatung“ abgeschlossen oder eine andere Zusatzqualifikation haben. Das beinhaltet schon ein Jahr Beratungserfahrung, auch in Paar- oder Mehrpersonenberatung.

Die Teilnehmer*innen sollen Bereitschaft zeigen, alle drei Module eigenständig vor- und nachzubereiten. Entsprechendes Material wird zur Verfügung gestellt bzw. in den Veranstaltungen besprochen. 

Die Voraussetzungen für die Zertifizierung in der Kinderwunschberatung durch den BKiD entnehmen Sie bitte der Website des BKiD unter:

https://www.bkid.de/fuer-fachkraefte/zertifzierung/ 

Die Teilnehmenden sind verpflichtet, das BKiD-Fortbildungsmanual für die Fortbildung mitzubringen:
Petra Thorn, Tewes Wischmann, Susanne Quitmann, Almut Dorn (Hrsg. BKiD)
Fortbildungsmanual: Psychosoziale Kinderwunschberatung – Medizinische, ethische und psychosoziale Aspekte, beraterische Interventionen, FamART 2022, 70 €

Bestellung und weitere Informationen: https://www.famart.de/shop/fachliteratur/beratungsmanuale/fortbildungsmanual-kinderwunschberatung/

Für alle drei Module gilt:

Ort: Haus Klara, Kloster Oberzell 2, 97299 Zell am Main

Dozentinnen:

Dr. phil. Petra Thorn 

Diplom-Sozialtherapeutin, Familientherapeutin,
1. Stellvertretende Vorsitzende BKiD e.V.

Doris Wallraff 

Diplom-Psychologin, Familientherapeutin (DGSF)

Dr. med. Judith Zimmermann

Fachärztin für Innere und Allgemeinmedizin und systemische Therapeutin (DGSF)

Die drei Dozentinnen sind zertifizierte BKiD-Beraterinnen.

Jeweils zwei von ihnen leiten ein Modul.

Teilnehmer*innen: max. 20 Personen

 

Fortbildungsinhalte:

Modul I

Das Modul I (F 2515) findet vom 6. –8.11.2025 statt. Alle 3 Module können nur gemeinsam gebucht werden.

 

Modul II

Zeit: 22.–24.1.2026, Beginn: 14.00 Uhr, Ende: 13.00 Uhr

Kosten intern: 170,00 € Teilnahmegebühr + 200,00 € Unterkunft und Verpflegung

Kosten extern: 315,00 € Teilnahmegebühr + 200,00 € Unterkunft und Verpflegung

Fortbildungsnummer: F 2602

  • psychische Reaktionen auf medizinische Behandlung
  • Bewältigungsstrategien von Unfruchtbarkeit und psychosoziale Begleitung
  • Leitlinien für die psychosoziale Kinderwunschberatung
  • Beratung in speziellen Situationen (Paarkonflikte, depressive Reaktionen, sexuelle Schwierigkeiten), unterschiedliche Beratungssettings
  • Bedeutung des sozialen Umfelds
  • weitere Ressourcen (Selbsthilfegruppen, Internet, Telefonberatung etc.)
  • Umsetzung der Fortbildungsinhalte in die Beratungspraxis

 

Modul III

Zeit: 5.–7.3.2026, Beginn: 14.00 Uhr, Ende: 13.00 Uhr

Kosten intern: 170,00 € Teilnahmegebühr + 200,00 € Unterkunft und Verpflegung

Kosten extern: 315,00 € Teilnahmegebühr + 200,00 € Unterkunft und Verpflegung

Fortbildungsnummer: F 2605

  • Aspekte der Trauerbegleitung, Rituale, Unterstützung bei der Entwicklung von Lebensalternativen
  • Vom Erst- zum Abschlussgespräch: Praktische Übungen, Rollenspiele, Gruppendiskussionen
  • Ethische Grenzen in der Reproduktionsmedizin (Mehrlinge, Fetozid u. ä.), Entwicklung einer eigenen Haltung
  • Umsetzung der Fortbildungsinhalte in die Beratungspraxis

 

F 2607: „(Systemische) Beratung im digitalen Wandel - Künstliche Intelligenz in der Schwangerschafts(konflikt)beratung“ 15.4., 22.4. und 29.4.
Online-Fortbildung

Künstliche Intelligenz hat inzwischen Einzug in fast allen Lebensbereichen gefunden. Und damit ist es auch Thema in der Beratung - sowohl für Klient*innen als auch für Berater*innen. In dieser dreiteiligen Fortbildung beschäftigen wir uns mit Grundlagen der sog. „Künstlichen Intelligenz“ und erarbeiten, welche Auswirkungen diese Technologie auf Arbeits- und Beratungsprozesse hat bzw. haben kann.

Im ersten Teil geht es um die Grundlagen, wie KI funktioniert und welche verschiedenen Tools es gibt, im zweiten Teil untersuchen wir in praktischen Übungen Einsatzmöglichkeiten für den Bereich der Beratung, um dann im dritten Teil eine ethische Haltung als Rahmen für diese Möglichkeiten zu diskutieren. der Zugang ist dabei konstruktiv und kritisch: KI ist gekommen, um zu bleiben und als Fachkräfte der Beratung sollten wir uns dazu kritisch verhalten: Was kann KI, was kann KI nicht - und wollen wir, dass KI in der Beratung eine Rolle spielen soll?

Tag 1: Grundlagen der KI 

  • Grundlagen Künstlicher Intelligenz
  • Funktionsweisen von generativer und kommunikativer KI
  • Tools, Apps und deren Besonderheiten
  • Rechtliche Rahmenbedingungen (Überblick)
  • Einsatzmöglichkeiten in der Beratung 

 Tag 2: Praktische Anwendung und Reflexion für die Beratung 

  • Einsatz kommunikativer KI mit Chatbots und dialogischen Suchmaschinen
  • KI-gestützte Übersetzungen
  • Avatar-basierte Beratung
  • Kritische Reflexion und Praxistransfer

Tag 3: Ethische und rechtliche Rahmenbedingungen für den Einsatz von KI in der Beratung 

  • Ethische Grundlagen zum Einsatz von KI in der Beratung
  • Rechtliche Grundlagen zum Einsatz von KI in der Beratung
  • Entwicklung eines eigenen ethischen Rahmens für den Einsatz in der Schwangerschafts(konflikt)beratung

 

Zeit:

15.04.2026 um 09:00 - 15:00 Uhr

22.04.2026 um 09:00 - 15:00 Uhr

29.04.2026 um 09:00 - 13:00 Uhr

Online

Dozent:

Stefan Kühne

Experte für KI, Onlineberatung und Digitale Soziale Arbeit, Herausgeber des e-beratungsjournal.net und Lehrbeauftragter an Hochschulen und Universitäten, Wien

Teilnehmer*innen: max. 20 Personen

Kosten intern: 20,00 € Teilnahmegebühr 

Kosten extern: 20,00 € Teilnahmegebühr 

Fortbildungsnummer: F 2607

Die Fortbildung wird gefördert vom Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit, Köln.

„Technische Voraussetzungen“

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F 2609: „Gute Hoffnung oder pure Angst? Wie können wir Frauen in einer Folgeschwangerschaft gut begleiten?“ 4.–6.5.2026

Wenn ein Elternpaar ein Kind in der Schwangerschaft oder rund um die Geburt verloren hat, prägt das auch oft die folgende Schwangerschaft. Bereits im Trauerprozess geht es oft um die Frage: „Kann ich noch mal schwanger werden? Wann ist der richtige Zeitpunkt? Wie können wir wieder Mut finden?“ 

In der Schwangerschaft nach einem Sternenkind gibt es Themen wie: 

  • Vertrauen in den Körper
  • Angst, dass es wieder passieren könnte
  • Ambivalenzen im Bindungsaufbau zum Baby
  • Welchen Platz hat das Sternenkind jetzt?
  • „Triggerpunkte“ aus der vorherigen Schwangerschaft 

Wie können wir Frauen und ihre Partner in einer Folgeschwangerschaft gut begleiten? Die Fortbildung gibt vielfältige fachliche Impulse und eine große Bandbreite an Tools für den Methodenkoffer in der Beratung. In Gruppenarbeiten und mit Fallbeispielen gibt es ausreichend Möglichkeit zum fachlichen Austausch untereinander.  

Die Dozentin Daniela Nuber-Fischer berät in München in der Sternenkindersprechstunde Eltern nach einem Verlust in Schwangerschaft oder rund um die Geburt und begleitet sie in vielen Fällen auch durch bis zum Ende einer Folgeschwangerschaft. Sie gibt Kurse für Frauen nach Fehlgeburt und Stiller Geburt und ist politisch aktiv, um die Situation für Sterneneltern nachhaltig zu verbessern. Im

Podcast "Sterneneltern begleiten" spricht sie mit ihrer Kollegin Sabine Agosta und verschiedenen Gästen über hilfreiche Begleitungsmöglichkeiten von Sterneneltern. 

 

Zeit: 4.–6.5.2026, Beginn: 14.00 Uhr, Ende: 13.00 Uhr 

Ort: Haus Klara, Kloster Oberzell 2, 97299 Zell am Main

Dozentin:

Daniela Nuber-Fischer

Gfg®-Familienbegleiterin, systemische Familienberaterin, Leiterin und Beraterin der Sternenkindersprechstunde, Dozentin für Fachpersonal, für Rückbildungskurse „Leere Wiege“, „Sternenelterntage“ und für Kurse für Frauen nach früher Fehlgeburt, München

Teilnehmer*innen: max. 18 Personen

Kosten intern: 150,00 € Teilnahmegebühr + 200,00 € Unterkunft und Verpflegung

Kosten extern: 285,00 € Teilnahmegebühr + 200,00 € Unterkunft und Verpflegung

Fortbildungsnummer: F 2609

 

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F 2610: „Sexualität & Social Media – Einfluss digitaler Medien auf Liebe, Sexualität und Partnerschaft“ 11.6.2026
Online-Fortbildung

Die digitale Revolution hat unser Leben verändert, auch die Art und Weise, wie wir Liebe, Sexualität und Partnerschaft erleben. Social-Media-Plattformen wie Instagram, TikTok und Co. haben neue Wege der Kommunikation geschaffen. 

Was für einen Einfluss diese und weitere Plattformen auf das Mindset, das eigene Selbstbild und die Beziehungen zu anderen Menschen auf die Nutzerinnen und Nutzer haben, erfahren Sie in dieser Fortbildung. 

Zusätzlich werden in dieser Fortbildung praktische Möglichkeiten erarbeitet, wie Kinder und Jugendliche in den Veranstaltungen der sexuellen Bildung für das Thema sensibilisiert werden können.

 

Zeit: 11.06.2026, Beginn: 9.00 Uhr, Ende: 14.00 Uhr 

Online

Dozentin: Lisa Weise

Sozialpädagogin (B.A.), Referentin für Sexualität im digitalen Zeitalter

Teilnehmer*innen: max. 20 Personen

Kosten intern: kostenfrei

Kosten extern: kostenfrei

Fortbildungsnummer: F 2610

Die Fortbildung wird gefördert vom Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit, Köln.

„Technische Voraussetzungen“

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F 2611: „Die Begleitung von Schuldfragen im Kontext von Schwangerschaft und Geburt – Schuld macht vielleicht Sinn“ 15.–16.06.2026
Online-Fortbildung

Die Suche nach Versäumnissen bis hin zu direkten Schuldzuweisungen ist für viele Hinterbliebene ein wesentliches Element ihres Trauerprozesses. Das gilt besonders, wenn der Beginn und das Ende eines Lebens ganz eng beieinander liegen. Verluste während der Schwangerschaft und Geburt lösen Fragen aus wie: Hätte der Tod verhindert werden können? Habe ich mich, haben andere sich falsch verhalten? Anklagen gegen andere und Selbstbezichtigungen können mit großer Heftigkeit und Dauer auftreten, unabhängig davon, ob schuldhaftes Verhalten im juristischen oder moralischen Sinn vorliegt. Die Wut auf das Unbegreifliche findet mit den Beschuldigungen eine Richtung und das scheint sogar dann zu erleichtern, wenn Vorwürfe und Wut gegen sich selbst gerichtet werden. Manchen Betroffenen hilft es, sich in einem Realitäts-Check klar zu machen, was sie genau getan und unterlassen haben, für andere vertieft das noch die Verzweiflung angesichts eines unerwarteten Todes im Mutterleib oder bei der Geburt. Wenn es eine Entscheidung für einen Schwangerschaftsabbruch gegeben hat, können moralische Bedenken aber auch die Unerträglichkeit des Verlusts im Nachhinein große Belastungen auslösen. Ein pauschales Ausreden von Schuldzuweisungen ist nur für einen Teil der Trauernden die adäquate Unterstützung, denn Schuldvorwürfe sind oft die Spitze eines Eisberges aus intensiven Gefühlen und Bedürfnissen. Für Trauernde können Schuldzuweisungen tatsächlich wichtig und stabilisierend sein.

  • Was bedeutet es für die Beratung, wenn die scheinbar sinnlosen Schuldvorwürfe einen wichtigen Nutzen haben?
  • Wie erkennen wir instrumentelle Schuldzuweisungen, die Bedürfnisse nach Erklärung, nach Selbstwirksamkeit oder nach innerer Verbundenheit mit den „Sternenkindern“ erfüllen sollen?
  • Welche Angebote können wir machen, um diese Bedürfnisse anders und weniger schmerzhaft zu erfüllen?
  • Wie begleiten wir im Gegensatz dazu normative Vorwürfe, die sich mit inneren und äußeren Gesetzen, Glaubenssätzen und Idealen auseinandersetzen?

Chris Paul, Autorin des innovativen Buches „Schuld Macht Sinn“, erläutert, was ihr Ansatz in der Schwangerschaftskonfliktberatung bedeutet, gibt konkrete Handlungsideen und vertieft die Haltung des Respekts.

Schuld – Macht – Sinn

Arbeitsbuch für die Begleitung von Schuldfragen im Trauerprozess

19,95 Euro (D)/20,60 Euro (A)/34,90 CHF

ISBN 978-3-579-06833-6, Gütersloher Verlagshaus 2010

 

Zeit: 15.–16.06.2026, um 9.00–17.00 Uhr

Online

Dozentin:

Chris Paul

Trauerbegleiterin, Fachautorin, Dozentin

Teilnehmer*innen: max. 16 Personen 

Kosten intern: 220,00 € Teilnahmegebühr

Kosten extern: 320,00 € Teilnahmegebühr

Fortbildungsnummer: F 2611

 

„Technische Voraussetzungen“

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F 2612: „Sich selbst verzeihen“ 30.06.2026
Eine Vertiefungsfortbildung zu „Die Begleitung von Schuldfragen im Kontext von Schwangerschaft und Geburt – Schuld macht vielleicht Sinn“
Online-Fortbildung

Auf der Grundlage des Wissens um instrumentelle und normative Beschuldigungen wenden wir diese Ansätze auf Vorwürfe gegen sich selbst an. Kern der Arbeit sind die Einfühlung in das vergangene Ich und eine Annäherung an Realität, Gefühle und Bedürfnisse in Vergangenheit und Gegenwart. Dies kann u.a. durch Impulsfragen oder eine biografische Foto-Arbeit geschehen.

Zentrale Inhalte:

  • Haltung: Respekt und Geduld
  • Hindernis: Schuldvorwürfe machen subjektiv „Sinn“
  • Hindernis: Selbsthass
  • Hindernis: Psychotrauma
  • Möglichkeit: Selbstempathie
  • Einfühlung in das alte Ich, Methoden
  • LiveDemonstration
  • Gesprächsübung

Voraussetzung zur Teilnahme:

Abschluss der Grundlagenfortbildung „Die Begleitung von Schuldfragen im Kontext von Schwangerschaft und Geburt – Schuld macht vielleicht Sinn“

Chris Paul, Autorin des innovativen Buches „Schuld Macht Sinn“, erläutert, was ihr Ansatz in der Schwangerschaftskonfliktberatung bedeutet, gibt konkrete Handlungsideen und vertieft die Haltung des Respekts.

Schuld – Macht – Sinn

Arbeitsbuch für die Begleitung von Schuldfragen im Trauerprozess

19,95 Euro (D)/20,60 Euro (A)/34,90 CHF

ISBN 978-3-579-06833-6, Gütersloher Verlagshaus 2010

 

Zeit: 30.06.2026, um 9.00–17.00 Uhr

Online

Dozentin:

Chris Paul

Trauerbegleiterin, Fachautorin, Dozentin

Teilnehmer*innen: max. 24 Personen 

Kosten intern: 130,00 € Teilnahmegebühr 

Kosten extern: 230,00 € Teilnahmegebühr

Fortbildungsnummer: F 2612

 

„Technische Voraussetzungen“

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F 2614: „Neu bei donum vitae. Einführung in die zielgruppensensible Beratung“ 30.9.–2.10.2026
Eine Fortbildung für neue Mitarbeitende, Ehrenamtliche und Teilnehmer*innen der
Zusatzqualifikation

Im ersten Teil der Fortbildung, der sich an alle donum vitae-Mitarbeitende und ehrenamtliche Verantwortungsträger*innen richtet, wird der Fokus auf die Geschichte, das Profil und die Struktur des Verbandes gerichtet:

  • Entstehung und Entwicklung des Verbandes: Woher kommen wir? Warum gibt es uns? Wer sind wir?
  • Ziele, Aufgaben und Strukturen des Verbandes
  • Was bedeutet für mich „donum vitae – Du bist ein Geschenk“?
  • Ethische Grundlagen in der Schwangerschaftskonfliktberatung: christliches Menschenbild, Wert des ungeborenen Lebens als Wert an sich und gegenüber dem Recht der Frau auf Selbstbestimmung, „doppelte Anwaltschaft“ als Haltung in der Konfliktberatung

Der zweite Teil findet in unterschiedlichen Formaten statt:

Für Berater*innen findet der zweite Teil im unmittelbaren Anschluss an den ersten Teil im Tagungshaus statt. Der Schwerpunkt des zweiten Teils ist die Einführung in die zielgruppensensible Beratung:

  • Menschen mit Migrationshintergrund
  • Menschen mit Behinderung
  • Psychische Erkrankungen im Kontext der Schwangerschaftskonfliktberatung 

Für Fachkräfte in der Verwaltung ist eine Online-Fortbildung zum Thema Verwaltungsaufgaben im Jahr 2026 geplant.

 

Zeit:

30.9.–2.10.2026, Beginn 14.00 Uhr, Ende 13.00 Uhr für Berater*innen

30.9.–1.10.2026, Beginn 14.00 Uhr, Ende 13.00 Uhr für Vorstände, Geschäftsführung und Verwaltungskräfte

Ort:

Stephansstift, Zentrum für Erwachsenenbildung, Hotel und Tagungshaus, Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover

Dozentinnen: mehrere Dozentinnen

Teilnehmer*innen: max. 15 Personen

Kosten intern:

100,00 € Teilnahmegebühr + 150,00 € Unterkunft und Verpflegung (Berater*innen)

100,00 € Teilnahmegebühr +  75,00 € Unterkunft und Verpflegung (Vorstände, Geschäftsführung und Verwaltungskräfte)

Kosten extern:

100,00 € Teilnahmegebühr + 100,00 € Unterkunft und Verpflegung (nur 2. Teil)

Fortbildungsnummer: F 2614

 

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F 2615: „Gemeinsam statt Einsam - Kurse für Sterneneltern anbieten“ 8.–9.10.2026
Online-Fortbildung

Immer wieder stellen wir in der Begleitung von Sterneneltern fest, dass es für die Eltern hilfreich ist, in einer Gruppe mit anderen Betroffenen Austausch, Verständnis und einen geschützten Raum zu finden. 

Doch wie kann ich als Leitung solche Gruppen oder Kurse anbieten und gestalten? 

Welches Setting ist passend für mich und meine Zielgruppe? 

Welche Themen und Methoden sollte ich dabeihaben? 

  Themen dieser Fortbildung:

  • Theorie und Praxis der Gruppenleitung
  • Settings und Rahmenbedingungen für Kursangebote
  • Mögliche Themen und ihre Bearbeitung mit einer Gruppe
  • Umgang mit Gemeinsamkeiten und Unterschieden in einer Gruppe
  • Methodenkoffer füllen
  • Erste Ideen für ein eigenes Kurskonzept entwickeln
  • Literaturtipps für die Weiterarbeit

Diese zweitägige Online-Fortbildung richtet sich an alle, die bereits Erfahrung in der Begleitung von Sterneneltern haben oder eine entsprechende Fortbildung besucht haben und sich jetzt mit Gruppen- oder Kursen in ein weiteres Feld wagen möchten.

Die Dozentin Daniela Nuber-Fischer berät in München in der Sternenkindersprechstunde Eltern nach einem Verlust in Schwangerschaft oder rund um die Geburt. Sie gibt Kurse für Frauen nach Fehlgeburt und Rückbildungskurse für Frauen nach Stiller Geburt. Sie ist politisch aktiv, um die Situation für Sterneneltern nachhaltig zu verbessern, z.B. beim Thema Aufklärung und Studienlage. Im Podcast "Sterneneltern begleiten" spricht sie mit ihrer Kursleiter-Kollegin Sabine Agosta und verschiedenen Gästen über hilfreiche Begleitungsmöglichkeiten von Sterneneltern. 

 

Zeit: 8.–9.10.2026, Beginn: 9.00 Uhr, Ende: 14.00 Uhr 

Online

Dozentin:

Daniela Nuber-Fischer

Gfg®-Familienbegleiterin, systemische Familienberaterin, Leiterin und Beraterin der Sternenkindersprechstunde, Dozentin für Fachpersonal, für Rückbildungskurse „Leere Wiege“, „Sternenelterntage“ und für Kurse für Frauen nach früher Fehlgeburt, München

Teilnehmer*innen: max. 14 Personen

Kosten intern: 120,00 € Teilnahmegebühr

Kosten extern: 180,00 € Teilnahmegebühr

Fortbildungsnummer: F 2615

 

„Technische Voraussetzungen“

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F 2617: „Interkulturelle Sexualpädagogik - Wie ist das denn bei euch?“ 19.11.2026
Online-Fortbildung

Unsere Sexualität ist stark durch das soziale und kulturelle Umfeld geprägt. Im Kontext individueller Biografien verläuft die sexuelle Entwicklung von Kindern und Jugendlichen häufig im Spannungsfeld unterschiedlicher Wertehaltungen.

Dies zeigt sich unter anderem in den Bereichen Geschlechterrollen, gelebte Sexualität, (mediale) Mythen, sexuelle Orientierung, Partnerschaft und sexueller Gesundheit.

Doch wie kann ein offenes und wertschätzendes Gespräch über Sexualität im interkulturellen Kontext gelingen?

Diese Fortbildung bietet eine forschende und praxisorientierte Auseinandersetzung mit interkulturellen Ansätzen in der Sexualpädagogik. Welche Kompetenzen benötigen Fachkräfte? Wie können wir miteinander in Kontakt kommen? 

Teilnehmende haben die Möglichkeit, sich mit Methoden und Strategien vertraut zu machen, um eine vielfältige und inklusive Bildungsarbeit zu fördern.

Inhalte der Fortbildung:

  • Einführung in interkulturelle Sexualität: Konzepte, Definitionen und Herausforderungen
  • Kulturelle Vielfalt und Sexualität: Umgang mit Tabus, Normen und Wertvorstellungen
  • Geschlechterrollen und -identitäten
  • Kommunikation über Sexualität in interkulturellen/transkulturellen Kontexten
  • Intersektionale Perspektiven: Berücksichtigung von Geschlecht, Ethnizität, Religion und sozialem Status
  • Empowerment und Stärkung von Klient*innen
  • Best Practices und Fallstudien aus der Praxis
  • Selbstreflexion und Sensibilisierung für eigene Praxis

 

Zeit: 19.11.2026, um 9.00–17.00 Uhr 

Online

Dozent:

Danilo Ziemen

Sexualwissenschaftler (M.A.) / Sexualpädagoge (isp/gsp)

Dozent am Institut für Sexualpädagogik (ISP) in Koblenz 

Teilnehmer*innen: max. 20 Personen

Kosten intern: kostenfrei

Kosten extern: kostenfrei

Fortbildungsnummer: F 2617

 

Die Fortbildung wird gefördert vom Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit, Köln.

 

„Technische Voraussetzungen“

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F 2618: „So hatte ich mir das nicht vorgestellt… Psychische Erkrankungen rund um die Schwangerschaft und Geburt – professionelle Hilfe und nachhaltige Unterstützung“ 23.-25.11.2026
Online-Fortbildung

Obwohl etwa 10 bis 20% aller Mütter (und auch viele Väter) von postpartalen Krisen betroffen sind, finden diese nach wie vor noch zu wenig gezielte ambulante, psychosoziale Beratungsangebote in ihrer Nähe. 

Dabei bietet die Schwangerschafts(konflikt)beratung sowohl die fachlichen Voraussetzungen als auch den entsprechenden niedrigschwelligen Rahmen für eine hilfreiche sozialpädagogische Beratung und Begleitung betroffener Familien.

In dieser Fortbildung werden im ersten Teil grundlegende Informationen über post-/peripartale Erkrankungsbilder, deren Ursachen sowie Behandlungs- und Beratungsmöglichkeiten vermittelt. 

Der zweite Teil bezieht sich auf verschiedene alltagsbezogene und nachhaltige Methoden zur ambulanten Unterstützung von Familien. Die Vorgehensweisen orientieren sich an den vorhandenen Ressourcen und Netzwerken der Familien und ermöglichen es somit, eine überraschende Vielfalt an Schätzen zu heben und somit nachhaltig die Krise zu bewältigen.

Im dritten Teil werden Besonderheiten von postpartalen Krisen vertieft sowie Männer als angehörige Partner wie auch selbst Betroffene in den Blick genommen.

Inhalte:

  • Input zu post-/peripartalen Erkrankungsbilder und deren Ursachen
  • Behandlungs- und Beratungsmöglichkeiten
  • Ressourcenmobilisierung: alltagsbezogene und nachhaltige Methoden zur ambulanten Unterstützung von Familien
  • Besonderheiten von postpartalen Krisen
  • Männer – sowohl als Angehörige bzw. Partner als auch als selbst Betroffene.

Bitte beachten Sie, dass es kurzfristig zu inhaltlichen Änderungen in der oben genannten Planung innerhalb der drei Tage kommen kann.

Ziel:

Die Fortbildung hat zum Ziel, Fachkräfte in der Schwangerschafts(konflikt)beratung für das Thema zu sensibilisieren, den Stärkenblick zu schärfen und zu einer ressourcenmobilisierenden Unterstützung zu befähigen.

Methoden:

  • Wissensinput
  • Fallarbeit
  • Gruppengespräche/Fachaustausch
  • Methodische Übungen

 

Zeit:

23.11.2026 um 09:00 - 15:00 Uhr

24.11.2026 um 09:00 - 15:00 Uhr

25.11.2026 um 09:30 - 13:30 UhrOnline

Dozentin:

Kerstin Eichhorn-Wehnert 

Diplom-Sozialpädagogin, Dozentin an der Hochschule Coburg

Teilnehmer*innen: max. 16 Personen 

Kosten intern: kostenfrei

Kosten extern: kostenfrei

Fortbildungsnummer: F 2618 

 

Die Fortbildung wird gefördert vom Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit, Köln.

 

„Technische Voraussetzungen“

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