Fortbildungen für Beraterinnen und Berater

F 2303: „Videoberatung im Beratungsalltag" 13.-15.02.2023
Eine Online-Fortbildung für Beraterinnen und Berater. Am ersten Tag auch für Fachkräfte in der Verwaltung

„Es ist Montagmorgen, 8.00 Uhr. Für 8.30 Uhr steht die erste Beratung im Kalender. Im Mailpostfach findet sich eine dringende Bitte um Rückruf. Die Anfrage entpuppt sich als Notfall einer Schwangeren, die ein zeitnahes Beratungsgespräch benötigt. Um 12.00 Uhr ist eine Lücke, sie kann als Videoberatung eingeschoben werden. Anschließend wird direkt für den nächsten Tag ein kurzes Telefongespräch vereinbart, um die weitere Vorgehensweise abzuklären.“

So oder so ähnlich kann der Beratungsalltag aussehen. Präsenzberatung, aufsuchende Beratung, Videoberatung, schriftbasierte Online-Beratung, Gespräche per Telefon, Nachrichten per Messenger – das ist die neue Realität. Was für die Klientin optimal ist – die Flexibilität auf ihre Bedürfnisse einzugehen – ist für Berater*innen eine Herausforderung.

In dieser Fortbildung geht es um das Beratungsformat „Videoberatung“. Wie kann die Videoberatung eingebettet werden in den Beratungsalltag? Was braucht es an Rahmenbedingungen – auf Seiten der Berater*innen als auch auf Seiten der Klient*innen –, damit die Videoberatung ein Gewinn wird? Welche Tipps und Tricks helfen? Und welche Methoden können in der Videoberatung genutzt werden?

Themen der Fortbildung:

  • Tag 1: Organisation rund um die Videoberatung: Terminvergabe, Technik, Hintergrund, Licht etc.

Die erste Einheit eignet sich auch für Fachkräfte in der Verwaltung

  • Tag 2: Videoberatung: rechtliche Fragen und Methoden
  • Tag 3: Gruppenangebote online: Tools, Themen, Methoden, Best-Practice, Austausch etc.

 

Zeit: 13.–15.2.2023, jeweils 10.00–13.00 Uhr

Ort: Online

Referentin: 

Sabrina Miebach

Diplom Theologin mit Schwerpunkt „Mission, Kulturen und Religionen“, Referentin in den Modellprojekten „Schwangerschaft und Flucht“ und „HeLB – Helfen. Lotsen. Beraten.“ beim donum vitae Bundesverband für die Bereiche analoge und digitale Beratungsformate (v.a. Videoberatung), Zielgruppen und Dolmetschen

Teilnehmer*innen: max. 16 Personen

Kosten intern: 120,00 € Fortbildungsgebühr

Kosten extern: 160,00 € Fortbildungsgebühr

Fortbildungsnummer: F 2303

„Technische Voraussetzungen“

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F 2304: "Deeskalationstraining: Mehr Sicherheit in herausfordernden Situationen in der Schwangerschaftsberatung erlangen" 01.-02.03.2023
Online-Fortbildung

In sozialen Arbeitsfeldern kommt es immer wieder zu Konfliktsituationen und eskalierenden Momenten. Um deeskalierend auf Situationen im Arbeitsalltag zu reagieren, benötigt es vor allem eine deeskalierende Haltung, mit der wir Menschen gegenübertreten.

Um Sicherheit und Kontrolle in herausfordernden Situationen zu erlangen, erfordert es neben theoretischem Wissen und praktischen Übungen auch eine persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt.

Auf welche automatisierten Handlungsstrategien greife ich in Stresssituationen zurück? Auf was für Triggerpunkte springe ich an? Dies sind nur ein paar Fragen die es sich zu stellen lohnt, wenn ein selbstbestimmter Umgang in Konfliktsituationen erlangt werden möchte.

Methodisch wird das Thema durch theoretischen Input, Gruppenarbeiten, Rollenspiele und Fallbesprechungen erarbeitet. Hierbei wird eine Vielzahl an unterschiedlichen Tools verwendet.

Themen der Fortbildung:

  • Definition von Gewalt
  • Gefahrenanalyse
  • Grundsicherheitsempfehlungen
  • Wie reagiert mein Körper in Stresssituationen?
  • Was sind Stressoren?
  • Wie ist eine Eskalation aufgebaut?
  • Wie kann ich intervenieren?
  • Wie kommunizieren wir?
  • Deeskalierende Techniken
  • Fallbesprechungen, wenn gewünscht

Zeit: 1.–2.3.2023, 1. Tag: 9.00–14.00 Uhr, 2. Tag: 9.00–13.00 Uhr

Ort: Online

Referentin:

Katharina Ermen-Bausch

B.A. Soziale Arbeit spezialisiert auf die Themen Deeskalation, häusliche Gewalt, Traumapädagogik

Teilnehmer*innen: max. 14 Personen

Kosten intern: 120,00 € Fortbildungsgebühr

Kosten extern: 160,00 € Fortbildungsgebühr

Fortbildungsnummer: F 2304

„Technische Voraussetzungen“

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F 2306: „Elternzeit, Elterngeld (Plus) und Wiedereinstieg in Teilzeit – Überblick der Ansprüche sowie aktuelle Rechtsprechung und Fälle aus der Praxis, sowie Corona-bedingte Besonderheiten“ 04.05.2023
Online-Fortbildung

Bei Mutterschutz, Elternzeit, Elterngeld und Wiedereinstieg in Teilzeit ist eine gute Planung schon frühzeitig während der Schwangerschaft erforderlich, um alle Rechte und finanziellen Vorteile effizient nutzen zu können. Die Beratungsstellen, die von Schwangeren und deren Partner oder jungen Eltern aufgesucht werden, müssen die wichtigen Fristen und Voraussetzungen kennen, auf Fallstricke hinweisen und zu den richtigen Stellen verweisen können. 

In der Online-Fortbildung werden Fragen rund um die verschiedenen Möglichkeiten der Elternzeit, des Elterngelds (Plus) und des Wiedereinstiegs in Teilzeit diskutiert. 

Die Teilnehmenden lernen des Weiteren die Fragen und Problemstellungen einzuordnen und fallspezifisch zu beantworten, um den (werdenden) Eltern als Vertrauensperson kompetent beratend zur Seite zu stehen.

Fragestellungen und Falldarstellungen sind ausdrücklich angestrebt und erwünscht.

Zeit: 4.5.2023, 9.45–15.15 Uhr

Ort: Online

Referentin: 

Bettina Trojan

Rechtsanwältin, Gründerin und Inhaberin der KANZLEI TM, Expertin für Elternzeit- und Elterngeldfragen, Dozentin bei Instituten und Krankenhäusern, Köln

Teilnehmer*innen: max. 15 Personen

Kosten intern: 120,00 € Fortbildungsgebühr

Kosten extern: 160,00 € Fortbildungsgebühr

Fortbildungsnummer: F 2306

„Technische Voraussetzungen“

 

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F 2307 / F 2310: "Beratung im Kontext pränataler Diagnostik – medizinische und beraterische Fragestellungen" 08.-10.05.2023 / 04.-06.09.2023
Online-Fortbildungen

Beratungen im Kontext der PND gehören zum gesetzlichen Auftrag der Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen und bedeuten für uns Mitarbeiter*innen oftmals eine besondere Herausforderung. Je nach Situation bzw. in welcher Phase sich eine Frau oder ein Paar befindet (vor pränatal diagnostischen Untersuchungen, während der Wartezeiten auf Untersuchungsergebnisse oder nachdem „Auffälligkeiten“ oder eine mögliche Beeinträchtigung festgestellt wurde), sind unterschiedliche Prioritäten wichtig und verschiedene Fragen klärungsbedürftig.

Gesprächsinhalte und Bedürfnisse der Klient*innen sind sehr vielfältig. Einerseits spielen Lebensthemen wie der Umgang mit Angst, mit Trauer, mit Schmerz oder der Umgang mit verschiedenen Sichtweisen auf das Thema Behinderung eine große Rolle, andererseits können auch geschlechtsspezifische Unterschiede im Hinblick auf kritische Lebensereignisse in der Auseinandersetzung und im Ringen um Entscheidungen sehr zum Tragen kommen.

Wie diese vielfältigen Herausforderungen bewältigt werden können, ohne dabei die eigene Befindlichkeit aus den Augen zu verlieren, soll unter anderem Thema dieser zweiteiligen Fortbildung sein.

Inhaltliche Schwerpunkte können selbstverständlich nach den Wünschen der Teilnehmer*innen gesetzt werden. In einer geschützten, wertschätzenden Atmosphäre wird es auch Gelegenheit geben, eigene Fälle und Anliegen einzubringen und den eigenen Handlungsspielraum behutsam zu erweitern.

 

Für beide Veranstaltungen gilt:

Ort: Online

Referent*innen:

Adam Gasiorek-Wiens

Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Master of Medicine, Ethics and Law, goMedus Gesundheitszentrum Berlin

Anne Achtenhagen

Diplom-Psychologin, SAFE-Mentorin, Beratung und Begleitung im Kontext von Pränataldiagnostik

Kathrin Schadt

Autorin, Journalistin

Teilnehmer*innen: max. 12 Personen

Voraussetzung für die Zulassung zu Teil II ist die Teilnahme an Teil I.

 

Fortbildungsinhalte:

Teil I

Zeit: 8.–10.5.2023, jeweils 9.00–17.30 Uhr

Kosten intern: 200,00 € Fortbildungsgebühr

Kosten extern: 275,00 € Fortbildungsgebühr

Fortbildungsnummer: F 2307

 

  • Medizinische Grundlagen
  • Ethische und rechtliche Grundlagen
  • Reflexion eigener Erfahrungen, Werte und Grundhaltungen
  • Beratung vor und während der Inanspruchnahme von PND
  • Kooperation und Netzwerke
  • Fallbesprechungen

 

Teil II

Zeit: 4.–6.9.2023, jeweils 9.00–17.30 Uhr

Kosten intern: 200,00 € Fortbildungsgebühr

Kosten extern: 275,00 € Fortbildungsgebühr

Fortbildungsnummer: F 2310

Im zweiten Teil soll es nun darum gehen, neues Wissen, Erkenntnisse und Erfahrungen zu vertiefen, wiederum in Rollenspielen zu erproben, weitere Fragen zu klären und Themen zu bearbeiten:

  • Aktuelle Entwicklung und gesellschaftlicher Diskurs zu PND
  • Psychosoziale Begleitung nach PND
  • Ethische Konflikte und Entscheidungszwänge
  • Aktivierung der Ressourcen
  • Umgang mit Abschied vom Wunschkind
  • Trauer und Schuld
  • Einbeziehung des sozialen Umfeldes
  • Fallbesprechung

„Technische Voraussetzungen“

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F 2308: "Nur ein Hauch von Leben – Umgang mit Eltern nach Verlust in der Schwangerschaft 23.-25.05.2023

Wenn Eltern einen Verlust in der Schwangerschaft oder rund um die Geburt erleben müssen, ist eine gute Begleitung und Betreuung durch das Fachpersonal von großer Bedeutung für einen guten Trauerprozess. Es ist wertvoll, wenn Fachpersonen mit dieser Situation gut umgehen können und viel Wissen dazu mit-bringen – die Eltern sind oft ohne Halt und Orientierung und sind dankbar für einen Rahmen und ein Umfeld, in dem sie verstanden und unterstützt werden und mit ihrer Geschichte nicht überfordern. 

Die Fortbildung soll in den 3 Tagen ein umfassendes Bild über das Thema Verlust in der Schwangerschaft und rund um die Geburt bis hin zur möglichen Folgeschwangerschaft aufzeigen. 

In der Fortbildung wird einerseits die aktuelle Rechtslage für Sterneneltern beleuchtet, viel über die kleine und stille Geburt und den Umgang mit Sternenkindern in der Praxis von der Diagnose über die Geburt bis zur Bestattung erfahren. Es wird intensiv mit dem Thema Trauer beschäftigt auch in eigener Reflexion, in der Gruppe und Zweiergruppen Ideen entwickelt und Methoden kennenlernt, die im kon-kreten Beratungsgespräch angewendet werden können. Es wird auch kreative Einheiten geben, so dass auch alle Teilnehmer*innen ins Tun kommen. 
In der begleitenden Ausstellung wird ein umfangreiches Repertoire an Materialien und aktueller Fachli-teratur bereitliegen.

Ziel der Fortbildung ist es, den Teilnehmer*innen Sicherheit zu geben, Berührungsängste abzubauen, und ganz offen alle Fragen zu beantworten. Es bleibt Zeit für einen Erfahrungsaustausch, denn auch dadurch entstehen wieder neue Impulse, die für die eigene Arbeit wertvoll sein können.

Die Fortbildung richtet sich an alle, die beruflich mit Schwangeren und werdenden Eltern zu tun haben. Mehr über die Arbeit von Daniela Nuber-Fischer unter www.sternenkind-muenchen.de.

Zeit: 23.–25.5.2023, Beginn: 14.00 Uhr, Ende: 13.30 Uhr

Ort: Schönstattzentrum Marienhöhe, Josef-Kentenich-Weg 1, 97074 Würzburg

Referentin:

Daniela Nuber-Fischer

Gfg®-Familienbegleiterin, systemische Familienberaterin, Leiterin und Beraterin der Sternenkindersprechstunde, Dozentin für Fachpersonal, für Rückbildungskurse „Leere Wiege“, „Sternenelterntage“ und für Kurse für Frauen nach früher Fehlgeburt, München

Teilnehmer*innen: max. 16 Personen

Kosten intern: 200,00 € Fortbildungsgebühr + 50,00 € Unterkunft und Verpflegung

Kosten extern: 325,00 € Fortbildungsgebühr + 50,00 € Unterkunft und Verpflegung

Fortbildungsnummer: F 2308

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F 2309: "Was macht die Pädagogik, wenn die Sexualität kommt? – Grundlagen und Vertiefungen zum sexualpädagogischen Arbeiten mit Jugendlichen" 13.-15.06.2023

Um in der Gruppenarbeit oder der Beratung mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen über so herausfordernde Themen wie Sexualität, Verhütung, Schwangerschaftskonflikt, Lust und Liebe sprechen und agieren zu können, braucht es gute Methoden, viel Selbstreflexion und etwas Mut.

In der Fortbildung wird es verschiedene Zugänge zum Thema Sexualpädagogik geben. So werden aktuelle empirische Befunde zum Thema Jugendsexualität vorgestellt und die daraus abzuleitenden Handlungsempfehlungen für die Praxis besprochen. Des Weiteren werden relevante sexualwissenschaftliche Erkenntnisse bearbeitet. Der Transfer in die eigene Praxis zieht sich als roter Faden durch die gesamte Fortbildung und kann anhand vieler sexualpädagogischer Methoden selbst ausprobiert werden.

Zentrale Themen der Fortbildung werden sein:

  • Sprache und Sexualität
  • Normen und Werte im Sexuellen
  • Körperwissen und Verhütung
  • Jugendsexualität
  • Psychosexuelle Entwicklung
  • Digitale Medien und Sexualität
  • Material- und Medienbörse

Die Themen werden mit Methoden lebendigen Lernens und unterschiedlichen Impulsen wie Referaten, Einzel- und Kleingruppenarbeit aufbereitet. Dem Austausch über die Praxis der Teilnehmenden wird Raum gegeben. Es werden umfangreiche Handouts zur Verfügung gestellt.

Ziel ist es, angemessene Handlungsoptionen für verschiedene pädagogische Situationen zu erarbeiten.

Zeit: 13.–15.6.2023, Beginn: 14.00 Uhr, Ende: 13.00 Uhr

Ort: Stephansstift, Zentrum für Erwachsenenbildung, Hotel und Tagungshaus, Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover

Referent:

Danilo Ziemen

Sexualwissenschaftler (M.A.) / Sexualpädagoge (isp/gsp)

Dozent am Institut für Sexualpädagogik (ISP), Dortmund

Teilnehmer*innen: max. 16 Personen

Kosten intern: 200,00 € Fortbildungsgebühr + 50,00 € Unterkunft und Verpflegung

Kosten extern: 325,00 € Fortbildungsgebühr + 50,00 € Unterkunft und Verpflegung

Fortbildungsnummer: F 2309

Technische Voraussetzungen

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F 2314: "Inklusive Beratung – Beratung und sexuelle Bildung bei Menschen mit Behinderung 25.-27-10-2023

Die Ergebnisse verschiedener Studie und auch die Ergebnisse des Projektes „Ich will auch heiraten!“ zeigen in Bezug auf Familienplanung, Schwangerschaft und Elternschaft Lücken im Unterstützungssystem für  Menschen mit Behinderung sowie einen vielfältigen Beratungsbedarf. An dieser Situation hat sich in den letzten Jahren nicht viel verändert. Es gibt vielmehr deutliche Hinweise, dass die Zielgruppe durch die Corona-Pandemie von Beratungsangeboten noch stärker abgehängt wurde.

Frauen / Eltern mit Behinderung benötigen gute Informationen über Unterstützungsmöglichkeiten, zu Sexualität, Familienplanung und Schwangerschaft, Vertrauen und einen achtungsvollen Umgang sowie materielle und kommunikative Barrierefreiheit.

Es bedarf der Gestaltung barrierefreier Räume inkl. Behindertentoiletten oder alternativ aufsuchender Beratung oder digitaler Beratungsformate. Barrierefreie Kommunikation wird durch die Nutzung der Leichten Sprache, Dolmetscher*innen für Leichte Sprache z.B. bei Gruppenangeboten und Gebärdendolmetscher*innen ermöglicht.

Welches Handwerkzeug benötigen Beraterinnen und Berater um angepasst an die Bedarfe Menschen mit Behinderung zu begleiten und zu unterstützen? 

Die Fortbildung beschäftigt sich mit Fragestellungen, wie das Beratungsangebot in der Schwangerschafts(konflikt)beratung und die Angebote sexueller Bildung bei Menschen mit Behinderung weiterentwickelt werden kann, wie Beratungssettings mit dem Blended Counseling gelingen können.

Inhalte:

  • Frauen/Paare mit Behinderung in der Beratung
  • Beratung und Sexuelle Bildung
  • Barrierefreie Kommunikation
  • Bundesteilhabegesetz und Elternschaft
  • Einsatz von Methoden und Materialien    

Methoden:

Die Themen werden mit gruppenbezogenen Methoden, unterschiedlichen Impulsen wie Referaten, Rollenspielen, Einzel- und Kleingruppenarbeit aufbereitet. Dem Austausch mit Fallbeispielen aus der Praxis wird viel Raum gegeben.

Zeit: 25.–27.10.2023, Beginn: 14.00 Uhr, Ende: 13.00 Uhr

Ort: Stephansstift, Zentrum für Erwachsenenbildung, Hotel und Tagungshaus, Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover

Referentinnen:

Petra Schyma

Dipl. Sozialarbeiterin, Sexualpädagogin, Projektleiterin

Kerstin Blochberger

Master Soziale Arbeit und Peer-Counselorin (ISL), Geschäftsführung bbe e.V. – Bundesverband behinderter und chronisch kranker Eltern, Hannover

Teilnehmer*innen: max. 16 Personen

Kosten intern: 200,00 € Fortbildungsgebühr + 50,00 € Unterkunft und Verpflegung

Kosten extern: 325,00 € Fortbildungsgebühr + 50,00 € Unterkunft und Verpflegung

Fortbildungsnummer: F 2314

 

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F 2315 / F 2401 / F 2405: "Psychosoziale Beratung bei Kinderwunsch" 06.–08.11.2023 / 15.–17.01.2024 / 04.– 06.03.2024
Grundlagenfortbildung in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Kinderwunschberatung – Beratungsnetzwerk für Kinderwunsch Deutschland e.V. BKiD

Es ist davon auszugehen, dass ungewollte Kinderlosigkeit in Deutschland weiter zunehmen wird, wofür hauptsächlich das immer weiter steigende Durchschnittsalter der erstgebärenden Frauen ursächlich ist. Während die psychischen Ursachen für den unerfüllten Kinderwunsch häufig überschätzt werden, werden die Auswirkungen sowohl des unerfüllten Kinderwunsches als auch der reproduktionsmedizinischen Behandlung immer noch unterschätzt. Wenn ein Paar sich für eine assistierte Reproduktion entscheidet, so ist das ein schwieriger Weg, auf dem psychosoziale Beratung und Begleitung eine wichtige unterstützende Hilfe sein kann. In der psychosozialen Kinderwunschberatung geht es um verschiedene Aspekte wie Umgang mit der Kinderlosigkeit, Unterstützung bei Entscheidungen zu medizinischen Aspekten, Kommunikation des Paares miteinander, mit Ärzten und anderen, Begleitung und Unterstützung bei erfolgloser medizinischer Therapie und bei der Findung alternativer Perspektiven.

Beratung bei unerfülltem Kinderwunsch wird auf Schwangerschaftsberatungsstellen zukommen. So werden im Kontext der Präimplantationsdiagnostik-Verordnung u. a. Schwangerschaftsberatungsstellen als Kooperationspartner für Präimplantationsdiagnostik-Zentren empfohlen.

Teilnahmevoraussetzung:

Psychosoziale Fachkräfte mit beraterischer/therapeutischer Zusatzerfahrung und mindestens einem Jahr Beratungserfahrung, z.B. Schwangerschaftsberater*innen, die die Zusatzqualifikation „Schwangerschaftskonfliktberatung“ abgeschlossen oder eine andere Zusatzqualifikation haben. Das beinhaltet schon ein Jahr Beratungserfahrung, auch in Paar- oder Mehrpersonenberatung.

Die Teilnehmer*innen sollen Bereitschaft zeigen, alle drei Module eigenständig vor- und nachzubereiten. Entsprechendes Material wird zur Verfügung gestellt bzw. in den Veranstaltungen besprochen.

Die Teilnehmenden sind verpflichtet, das BKiD-Fortbildungsmanual für die Fortbildung mitzubringen:
Petra Thorn, Tewes Wischmann, Susanne Quitmann, Almut Dorn (Hrsg. BKiD)
Fortbildungsmanual: Psychosoziale Kinderwunschberatung – Medizinische, ethische und psychosoziale Aspekte, beraterische Interventionen, FamART 2018, 70 €

Bestellung und weitere Informationen: http://www.famart.de/shop/literatur/fortbildungsmanual-psychosoziale-kinderwunschberatung-spiral/

Für alle drei Module gilt:

Ort: Schönstattzentrum Marienhöhe, Josef-Kentenich-Weg 1, 97074 Würzburg

Referentinnen:

Dr. phil. Petra Thorn

Diplom-Sozialtherapeutin, Familientherapeutin, 1. Stellvertretende Vorsitzende BKiD e.V.

Dr. med. Susanne Quitmann

Medizinische Psychotherapeutin, Diplom-Psychologin

Doris Wallraff

Diplom-Psychologin, Familientherapeutin (DGSF)

Die drei Referentinnen sind zertifizierte BKiD-Beraterinnen. Jeweils zwei von ihnen leiten ein Modul.

Teilnehmer*innen: max. 20 Personen

 

Fortbildungsinhalte:

Modul I

Zeit: 6.–8.11.2023, Beginn: 14.00 Uhr, Ende: 13.30 Uhr

Kosten intern: 230,00 € Fortbildungsgebühr + 50,00 € Unterkunft und Verpflegung

Kosten extern: 370,00 € Fortbildungsgebühr + 50,00 € Unterkunft und Verpflegung

Fortbildungsnummer: F 2315

  • Biologische Grundlagen der menschlichen Fortpflanzung, Störungen der Fortpflanzung, Bedeutung des Alters
  • Individuelle und partnerschaftliche Reaktionen auf die Diagnose „Fruchtbarkeitsstörungen”
  • Grundlagen der medizinischen Behandlungsmöglichkeiten, Chancen und Risiken
  • Die Behandlung aus Patientenperspektive
  • Professionelle Haltungen zur Reproduktionsmedizin

Modul II

Zeit: 15.–17.1.2024, Beginn: 14.00 Uhr, Ende: 13.30 Uhr

Kosten intern: 230,00 € Fortbildungsgebühr + 50,00 € Unterkunft und Verpflegung

Kosten extern: 370,00 € Fortbildungsgebühr + 50,00 € Unterkunft und Verpflegung

Fortbildungsnummer: F 2401

  • psychische Reaktionen auf medizinische Behandlung
  • Bewältigungsstrategien von Unfruchtbarkeit und psychosoziale Begleitung
  • Leitlinien für die psychosoziale Kinderwunschberatung
  • Beratung in speziellen Situationen (Paarkonflikte, depressive Reaktionen, sexuelle Schwierigkeiten), unterschiedliche Beratungssettings
  • Bedeutung des sozialen Umfelds
  • weitere Ressourcen (Selbsthilfegruppen, Internet, Telefonberatung etc.)
  • Umsetzung der Fortbildungsinhalte in die Beratungspraxis

Modul III

Zeit: 4.–6.3.2024, Beginn: 14.00 Uhr, Ende: 13.30 Uhr

Kosten intern: 230,00 € Fortbildungsgebühr + 50,00 € Unterkunft und Verpflegung

Kosten extern: 370,00 € Fortbildungsgebühr + 50,00 € Unterkunft und Verpflegung

Fortbildungsnummer: F 2405

  • Aspekte der Trauerbegleitung, Rituale, Unterstützung bei der Entwicklung von Lebensalternativen
  • Vom Erst- zum Abschlussgespräch: Praktische Übungen, Rollenspiele, Gruppendiskussionen
  • Ethische Grenzen in der Reproduktionsmedizin (Mehrlinge, Fetozid u. ä.), Entwicklung einer eigenen Haltung
  • Umsetzung der Fortbildungsinhalte in die Beratungspraxis

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F 2316: "Die Begleitung von Schuldfragen im Kontext von Schwangerschaft und Geburt – Schuld macht vielleicht Sinn" – Methodeneinsatz 16.-17.11.2023
Online-Fortbildung

In dieser Aufbaufortbildung zum Grundseminar „Macht Schuld Sinn?“ vertiefen wir noch einmal die Grundhaltungen: Innhalten/Abstandhalten/Aushalten. Die Wahrnehmung von Normativen und Instrumentellen Beschuldigungen intensivieren wir an einigen Beispielen aus der Praxis.

In Live-Demonstrationen und anschließenden Übungssequenzen wird intensiv geübt. Einfache Stabilisierungsübungen und psychoinformative Impulse sind für die Einzel- und die Gruppenarbeit einsetzbar. In der Einzelarbeit dient die Visualisierung von Vorwürfen durch Moderationskarten der inneren Klärung und Annäherung von Klient*innen an die Vielzahl der vorhandenen Schuldvorwürfe.

Die Verstärkung positiv besetzter Bindungsfaktoren, Angebote von neuen Interpretationsmöglichkeiten sowie die Arbeit mit dem „inneren Gesetzbuch“ werden ebenfalls reflektiert.

Für die Übungssequenzen ist die Bereitschaft zur Selbsterfahrung Voraussetzung.

An dieser Methodenfortbildung können nur die Personen teilnehmen, die ein mindestens eintägiges Grundseminar besucht haben.

Chris Paul, Autorin des innovativen Buches „Schuld Macht Sinn“, erläutert, was ihr Ansatz in der Schwangerschaftskonfliktberatung bedeutet, gibt konkrete Handlungsideen und vertieft die Haltung des Respekts.

Schuld – Macht – Sinn

Arbeitsbuch für die Begleitung von Schuldfragen im Trauerprozess

19,95 Euro (D)/20,60 Euro (A)/34,90 CHF

ISBN 978-3-579-06833-6, Gütersloher Verlagshaus 2010

 

Zeit: 16.–17.11.2023, jeweils 9.00–17.00 Uhr

Ort: Online

Referentin:

Chris Paul

Trauerbegleiterin, Fachautorin, Dozentin

Teilnehmer*innen: max. 16 Personen

Kosten intern: 200,00 € Fortbildungsgebühr

Kosten extern: 275,00 € Fortbildungsgebühr

Fortbildungsnummer: F 2316

„Technische Voraussetzungen“

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F 2317: "Paare in der Beratung" 27.-28.11.2023
Online-Fortbildung

Paare in der Beratung sind Chance und Herausforderung zugleich. Ist doch der Partner nach dem Motto „Schwanger wird man nie alleine!“  mit dabei, doch rücken hier schnell Konflikte in den Vordergrund der Beratung. Schwangerschaften verschärfen Probleme, welche Mann und Frau zuvor noch gar nicht bewusst waren, selbst bei geplanten Schwangerschaften. Aber genau in dieser besonderen Situation steckt auch die Ressource, lösungsorientiert und kooperativ eine Beratung anzugehen, wenn auch die Ziele nicht immer die gleichen sind.

In dieser Fortbildung wird anhand konkreter Fälle die Dynamik von Paarbeziehungen bei Konfliktberatungen, geplanten und ungeplanten Schwangerschaften, bei Veränderungen in der ersten Zeit zu dritt, bei Problemen und ungelösten Fragen betrachtet und ressourcen- und lösungsorientierte Methoden vorgestellt.

Zeit: 27.–28.11.2023, jeweils 9.00–17.00 Uhr

Ort: Online

Referent*innen:

Michael Malina

Diplom-Pädagoge, Systemischer Therapeut, Mediator

Stefanie Scherzinger-Muja

Diplom Sozialpädagogin, Systemische Therapeutin

Teilnehmer*innen: max. 16 Personen

Kosten intern: 200,00 € Fortbildungsgebühr

Kosten extern: 275,00 € Fortbildungsgebühr

Fortbildungsnummer: F 2317

„Technische Voraussetzungen“

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F 2219 „Die Begleitung von Schuldfragen im Kontext von Schwangerschaft und Geburt – Schuld macht vielleicht Sinn“ 14.-15.11.2022
Online-Fortbildung

Die Suche nach Versäumnissen bis hin zu direkten Schuldzuweisungen ist für viele Hinterbliebene ein wesentliches Element ihres Trauerprozesses. Das gilt besonders, wenn der Beginn und das Ende eines Lebens ganz eng beieinander liegen. Verluste während der Schwangerschaft und Geburt lösen Fragen aus wie: Hätte der Tod verhindert werden können? Habe ich mich, haben andere sich falsch verhalten? Anklagen gegen andere und Selbstbezichtigungen können mit großer Heftigkeit und Dauer auftreten, unabhängig davon, ob schuldhaftes Verhalten im juristischen oder moralischen Sinn vorliegt. Die Wut auf das Unbegreifliche findet mit den Beschuldigungen eine Richtung und das scheint sogar dann zu erleichtern, wenn Vorwürfe und Wut gegen sich selbst gerichtet werden. Manchen Betroffenen hilft es, sich in einem Realitäts-Check klar zu machen, was sie ge-nau getan und unterlassen haben, für andere vertieft das noch die Verzweiflung angesichts eines unerwarteten Todes im Mutterleib oder bei der Geburt. Wenn es eine Entscheidung für einen Schwangerschaftsabbruch gegeben hat, können moralische Bedenken aber auch die Unerträglichkeit des Verlusts im Nachhinein große Belastungen auslösen. Ein pauschales Ausreden von Schuldzuweisungen ist nur für einen Teil der Trauernden die adäquate Unterstützung, denn Schuldvorwürfe sind oft die Spitze eines Eisberges aus intensiven Gefühlen und Bedürfnissen. Für Trauernde können Schuldzuweisungen tatsächlich wichtig und stabilisierend sein.

  • Was bedeutet es für die Beratung, wenn die scheinbar sinnlosen Schuldvorwürfe einen wichtigen Nutzen haben?
  • Wie erkennen wir instrumentelle Schuldzuweisungen, die Bedürfnisse nach Erklärung, nach Selbstwirksamkeit oder nach innerer Verbundenheit mit den „Sternenkindern“ erfüllen sollen?
  • Welche Angebote können wir machen, haben wir um diese Bedürfnisse anders und weniger schmerzhaft zu erfüllen?
  • Wie begleiten wir im Gegensatz dazu normative Vorwürfe, die sich mit inneren und äu-ßeren Gesetzen, Glaubenssätzen und Idealen auseinandersetzen?

Chris Paul, Autorin des innovativen Buches „Schuld Macht Sinn“, erläutert, was ihr Ansatz in der Schwangerschaftskonfliktberatung bedeutet, gibt konkrete Handlungsideen und vertieft die Haltung des Respekts.

Schuld – Macht – Sinn
Arbeitsbuch für die Begleitung von Schuldfragen im Trauerprozess
19,95 Euro (D)/20,60 Euro (A)/34,90 CHF
ISBN 978-3-579-06833-6, Gütersloher Verlagshaus 2010

Zeit: 14.-15.11.2022, 09.00-17.00 Uhr

Referentin: Chris Paul
Trauerbegleiterin, Fachautorin, Dozentin

Teilnehmer*innen: max. 16 Personen 

Kosten intern: 200,00 € Fortbildungsgebühr 
Kosten extern: 275,00 € Fortbildungsgebühr

Fortbildungsnummer: F 2219

Technische Voraussetzungen

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